Die Azimut 60 gehört zu den meistgesuchten Gebrauchtyachten im europäischen Flybridge-Segment – und das aus nachvollziehbaren Gründen. Wer eine Yacht dieser Klasse kauft, erwirbt kein Einstiegsprodukt, sondern eine ausgereifte Plattform mit Werfthistorie, die sich über viele Baujahre bewährt hat. Dieser Artikel erklärt, worauf es beim Kauf einer Azimut 60 gebraucht ankommt, wie sich das Modell in die Flybridge-Linie einordnet und was ein seriöser Kaufprozess leisten muss.
In diesem Beitrag
- Die Azimut 60 Fly in der Flybridge-Linie
- Design und Interieur: Was das Modell auszeichnet
- Azimut 60 gebraucht kaufen: Worauf Sie achten müssen
- Technische Prüfung und Survey
- Unterhaltskosten und laufende Ausgaben
- Reviere und Einsatzprofil
- Azimut 60 kaufen: Der Ablauf beim autorisierten Händler
- Alternativen in der Azimut Flybridge-Linie
- Häufig gestellte Fragen
Das Wichtigste in Kürze
- Die Azimut 60 Fly ist ein etabliertes Flybridge-Modell aus Avigliana, das seit mehreren Generationen produziert wird und auf dem Gebrauchtmarkt gut verfügbar ist.
- Ein professioneller Survey durch einen unabhängigen Sachverständigen ist beim Kauf einer Azimut 60 gebraucht nicht optional, sondern Grundvoraussetzung für eine fundierte Kaufentscheidung.
- Aktuelle Preise und vollständige technische Spezifikationen erhalten Sie ausschließlich auf persönliche Anfrage – erfundene Zahlen aus dem Internet sind auf diesem Markt geschäftsschädigend und irreführend.
- Yachtwerk betreibt als autorisierter Azimut-Händler einen eigenen Stützpunkt in der Marina D-Marin Mandalina in Sibenik, Kroatien – direkt im zentralen Fahrtgebiet der Adria.
- Wer eine Azimut 60 in Nachbargröße sucht, findet in der Flybridge-Linie passende Alternativen sowohl darunter als auch darüber, vom Azimut Fly 53 bis zum Azimut Fly 62.
Azimut 60: Einordnung in die Flybridge-Linie
Die Flybridge-Linie ist das Herzstück des Azimut-Portfolios. Sie verbindet die klassische italienische Formsprache mit einer Raumkonzeption, die auf Geselligkeit und Mehrtagesfahrten ausgelegt ist. Die Azimut 60 bewegt sich dabei im mittleren bis oberen Segment dieser Linie – groß genug für mehrtägige Törns mit Familien oder Gästen, handlich genug für erfahrene Skipper ohne feste Crew.
Azimut als Werft hat seinen Ursprung in Avigliana, einer Stadt nahe Turin in Norditalien. Seit den frühen 1970er Jahren entwickelt das Unternehmen Motorboote, die heute weltweit als Referenzprodukte im gehobenen Segment gelten. Die Flybridge-Baureihe zählt dabei zur längsten Produktlinie des Hauses und wurde über Jahrzehnte konsequent weiterentwickelt.
Die Azimut 60 Fly positioniert sich zwischen den kompakteren Modellen und den großen Flybridge-Yachten, die bereits deutlich mehr Crew und Infrastruktur erfordern. Das macht sie zu einem der meistgesuchten Modelle auf dem europäischen Gebrauchtmarkt – sowohl für Ersterwerber dieser Klasse als auch für Umsteiger aus kleineren Einheiten.
Was unterscheidet Flybridge von anderen Azimut-Linien?
Azimut produziert mehrere klar abgegrenzte Linien. Die Seadeck-Baureihe kombiniert ein offenes Deck-Konzept mit Hybrid-Antriebsoption und richtet sich an Eigner, die maximale Außenfläche priorisieren. Die S-Linie – vertreten durch Modelle wie den Azimut S7 – steht für sportliche Linienführung mit niedrigem Freeboard und dynamischer Optik.
Die Magellano-Linie ist für Langfahrt und ökonomischen Reisebetrieb ausgelegt und kommt mit Trawler-Einflüssen. Die Grande-Linie – mit Modellen wie dem Azimut Grande 26M – bedient das Flaggschiff-Segment mit superyacht-ähnlichen Abmessungen und entsprechendem Ausstattungsniveau. Die Flybridge-Linie verbindet demgegenüber Vielseitigkeit mit klassischer Eleganz und bleibt die breiteste Käuferschicht im mittleren Segment.
Azimut Fly 60: Design und Interieur im Detail
Das äußere Erscheinungsbild der Azimut 60 Fly folgt der charakteristischen Gestaltungssprache der Werft: weiche Linien, ein ausgeprägter Hartdeck-Flybridge-Aufbau und ein Heck, das Badeplattform und Cockpit-Übergang klar strukturiert. Die Fensterflächen sind großzügig bemessen, was dem Salon auch bei bewölktem Himmel eine helle Atmosphäre verleiht.
Im Inneren setzt Azimut auf hochwertige Materialien – naturbelassenes Holz, verarbeitete Leder und matte Oberflächen. Die Küche ist bei den meisten Ausführungen vollständig ausgestattet und für den autarken Mehrtagesbetrieb konzipiert. Das Raumkonzept variiert je nach Baujahr und Ausstattungslinie, weswegen ein direkter Vergleich verschiedener Exemplare sinnvoll ist.
Der Flybridge selbst ist das soziale Herzstück dieser Yacht. Er bietet ausreichend Platz für eine Sitzgruppe, einen Steuerstand mit vollständigem Chartplotter- und Autopilot-Setup sowie in vielen Ausführungen eine Außenküche. Gerade auf mediterranen Revieren verbringen Eigner den Großteil der wachen Stunden an Deck – diese Fläche hat entsprechendes Gewicht bei der Kaufentscheidung.
Wie gut altert die Azimut 60 in Materialqualität und Verarbeitung?
Das ist eine der ersten Fragen, die ich von Interessenten höre. Azimut-Yachten aus dem mittleren und oberen Segment altern bei korrekter Pflege gut. Kritisch sind erfahrungsgemäß Teakdecks, Polsterungen im Cockpit und Dichtungen an Fensterrahmen – alle drei Positionen zeigen nach einigen Saisons ohne regelmäßige Wartung sichtbare Abnutzung.
Holzoberflächen im Innenbereich halten bei normaler Nutzung sehr gut. Lackierte Außenoberflächen reagieren empfindlich auf UV-Exposition ohne regelmäßiges Polieren. Wer eine gebrauchte Azimut 60 kauft, sollte diese Punkte systematisch prüfen – sie beeinflussen den Wert und den Refit-Bedarf erheblich.
Azimut 60 gebraucht kaufen: Worauf Sie wirklich achten müssen
Der Gebrauchtmarkt für die Azimut 60 ist europaweit aktiv. Angebote kommen aus Italien, Spanien, Kroatien, Frankreich und dem deutschsprachigen Raum. Die Bandbreite in Zustand und Ausstattung ist erheblich – zwei Exemplare des gleichen Baujahrs können sich in Pflegezustand und Ausstattungsstand fundamental unterscheiden.
Ein häufiger Fehler: Käufer orientieren sich am Listenpreis und vergessen dabei den Investitionsbedarf nach dem Kauf. Eine Azimut 60, die auf den ersten Blick günstig erscheint, kann bei näherem Hinsehen erheblichen Refit-Bedarf mitbringen. Antriebsanlage, Navigationselektronik, Sicherheitsausrüstung und Polsterungen summieren sich schnell auf substanzielle Beträge.
Als autorisierter Händler sehen wir regelmäßig Boote, die mit überzeugendem Bildmaterial angeboten werden, aber bei der technischen Prüfung deutlichen Aufholbedarf zeigen. Das gilt besonders für Yachten, die über längere Zeit nur charterweise genutzt wurden.
Welche Baujahre der Azimut 60 sind besonders empfehlenswert?
Ohne konkrete Jahreszahlen zu nennen, lässt sich sagen: Modellpflegen in der Flybridge-Linie bringen typischerweise verbesserte Antriebsintegration, aktualisierte Navigationssysteme und überarbeitete Raumkonzepte. Jüngere Baujahre profitieren naturgemäß von mehr Restgarantie und aktuellerer Elektronik. Ältere Exemplare können bei sorgfältiger Pflege ebenso überzeugen – entscheidend ist der Pflegezustand, nicht ausschließlich das Baujahr.
Was wir bei Yachtwerk grundsätzlich empfehlen: Kaufen Sie keine Azimut 60 ohne vollständige Wartungsdokumentation. Ein lückenloser Servicehistorie bei einem autorisierten Azimut-Servicepartner ist das zuverlässigste Signal für gewissenhaften Betrieb.
Technische Prüfung und Survey: Nicht verhandelbar
Der Marine-Survey durch einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen ist beim Kauf einer gebrauchten Azimut 60 keine Option, sondern Pflicht. Ein professioneller Survey umfasst Rumpfzustand, Antriebsanlage, elektrische Systeme, Sicherheitsausrüstung und alle relevanten Dichtungen. Er sollte im Wasser und trockengelegt durchgeführt werden.
Die Antriebsanlage verdient besondere Aufmerksamkeit. Motorstunden allein sagen wenig aus – eine gut gewartete Hochleistungsanlage mit vielen Stunden kann besser dastehen als eine vernachlässigte mit wenigen. Kompressionstest, Endoskopie der Zylinder, Zustand der Intercooler und Zustand der Wellenanlage inklusive Stopfbuchsen oder Dichtungssystem gehören zur Grundprüfung.
Elektronikausstattung ist ein weiterer Punkt. Chartplotter, Radar, AIS, Autopilot und Kommunikationsanlage haben Lebenszyklen. Eine Azimut 60 mit veralteter Navigation bedeutet nach dem Kauf zusätzliche Investition. Das sollte im Kaufpreis abgebildet sein – oder als bekannte Position im Budget eingeplant werden.
Interesse an der Azimut 60?
Vereinbaren Sie ein persönliches Beratungsgespräch mit unserem TeamUnterhaltskosten: Was eine Azimut 60 laufend kostet
Konkrete Euro-Zahlen für Unterhalt und Liegeplatz nenne ich bewusst nicht – sie variieren je nach Heimathafen, Nutzungsintensität, Crew-Struktur und Refit-Turnus zu stark, um seriöse Pauschalangaben zu machen. Was ich aus der Praxis sagen kann: Der Kaufpreis einer Yacht dieser Klasse entspricht über eine mittlere Nutzungsdauer in der Regel einem Bruchteil der Gesamtbetriebskosten.
Zu den regelmäßigen Kostenpositionen gehören Liegeplatz, Winterlager oder Ganzjahresbetrieb, jährliche Motorenwartung nach Herstellervorgabe, Antifouling, Versicherung, CE-relevante Sicherheitsausrüstung sowie gegebenenfalls Crew-Kosten. Hinzu kommen zyklische Investitionen wie Teakdeck-Aufarbeitung, Motorenrevision nach Herstellerangaben und Elektronik-Updates.
Für Eigner, die eine Azimut 60 auch charterweise verwalten möchten, um laufende Kosten teilweise zu kompensieren, verweisen wir gerne auf unsere Erfahrung im kroatischen Revier – unser Stützpunkt in der Marina Mandalina in Sibenik bietet hierfür eine sehr gute Ausgangsposition.
Welche Serviceleistungen bietet Yachtwerk nach dem Kauf an?
Als autorisierter Händler stellen wir keine Verbindung her, die mit dem Kauf endet. Unser Serviceangebot bei Yachtwerk umfasst Finanzierungsvermittlung, Überführungslogistik, Refit-Koordination und laufende Wartungsbetreuung. Gerade bei einer gebrauchten Azimut 60 ist ein verlässlicher After-Sales-Partner kein nettes Extra, sondern substanzieller Teil des Gesamtpakets.
Wir haben in Deutschland einen Showroom in Grünwald bei München, zugänglich über den Standort in der Motorworld. In Kroatien arbeiten wir direkt aus der D-Marin Mandalina in Sibenik – einem der bestausgestatteten Liegeplätze der mittleren Adria. Mehr zu unserem Standort und Team erfahren Sie auf der Über-uns-Seite von Yachtwerk.
Reviere und Einsatzprofil der Azimut Flybridge 60
Die Azimut Flybridge 60 ist ein Reiseschiff, das für mediterrane Verhältnisse gebaut und optimiert wurde. Adria, Ionisches Meer, Ägäis und Tyrrhenisches Meer – diese Reviere stellen unterschiedliche Anforderungen an Seakeeping, Reichweite und Hafentauglichkeit. Die Flybridge-Linie von Azimut bewältigt diese Vielfalt grundsolide.
Wer die kroatische Küste als Hauptrevier nutzt, ist mit einer Azimut 60 sehr gut aufgestellt. Die Inselwelt zwischen Sibenik und Dubrovnik ist in Tagesetappen hervorragend zu erschließen. Unser eigener Stützpunkt in Sibenik liegt zentral für dieses Fahrtgebiet – ob für Überführungen, Winterlager oder technische Arbeiten, die Infrastruktur ist vorhanden. Mehr über das Revier erfahren Sie im Beitrag zum D-Resort Sibenik.
Wer eher Westmittelmeer oder Atlantikküste plant, sollte Reichweite und Tankkapazität sorgfältig mit dem jeweiligen Exemplar abgleichen. Auch hier gilt: Genaue Angaben zu Verbrauch und Reichweite hängen stark von Motorisierung, Beladung und Fahrtgeschwindigkeit ab und gehören in das individuelle Beratungsgespräch.
Welche Azimut-Baureihe passt zu welchem Revier?
Für Eigner, die Langfahrt und ökonomisches Reisen priorisieren, ist die Magellano-Linie die richtigere Wahl – der Azimut Magellano 25M ist ein Beispiel für diese Philosophie. Wer maximale Außenfläche und ein modernes Hybrid-Konzept sucht, ist bei der Seadeck-Linie besser aufgehoben.
Die Flybridge-Linie – und damit die Azimut 60 – ist die vielseitigste Wahl für Eigner, die Geselligkeit an Deck mit komfortablen Kabinen verbinden möchten. Sie ist weder das leichteste Sportschiff noch das sparsamste Langfahrtschiff, aber das ausgeglichenste Gesamtpaket im mittleren Segment. Das erklärt die anhaltend hohe Nachfrage auf dem Gebrauchtmarkt.
Azimut 60 kaufen: Der Ablauf beim autorisierten Händler
Wer eine Azimut 60 kaufen möchte, sollte den Unterschied zwischen dem Markt über private Plattformen und dem Kauf über einen autorisierten Händler verstehen. Bei Yachtwerk prüfen wir jede Yacht, die wir verkaufen, nach definierten Standards – das schließt Dokumentation, technischen Zustand und regulatorische Konformität ein.
Der Ablauf in der Praxis: Nach einem ersten Gespräch – persönlich in Grünwald, telefonisch oder per Video – besprechen wir Ihr Profil. Nutzungsintensität, Heimathafen, Crew-Struktur, Revierplanung und Budget-Rahmen bestimmen, welches Exemplar passt. Dann folgt die Besichtigung, im besten Fall mit Probefahrt. Erst danach beginnt der formale Kaufprozess.
Für Überführungen aus dem Mittelmeer nach Deutschland oder innerhalb des Mittelmeers haben wir ein etabliertes Netzwerk. Zoll, Registrierung, CE-Konformität und Versicherung sind Themen, die wir begleiten. Das gilt auch für Finanzierungsstrukturen – Yachten dieser Größe werden häufig über spezialisierte Marine-Finanzierungen oder strukturierte Lösungen erworben, die wir vermitteln können.
Wie läuft der Kauf und die Überführung einer Azimut ab?
Sobald ein Exemplar identifiziert und der Survey abgeschlossen ist, wird ein Kaufvertrag nach internationalem Standard aufgesetzt. Zahlungsabwicklung und Eigentumsübertragung folgen definierten Prozessen, die Käufer und Verkäufer gleichermaßen schützen. Wir empfehlen stets, Kaufverträge nicht ohne juristischen Beistand zu unterzeichnen – das gilt für den privaten Direktkauf, weniger für den Kauf über einen etablierten Händler mit klaren Prozessen.
Die Überführung kann durch professionelle Deliveryskipper aus unserem Netzwerk erfolgen. Wer das Schiff selbst überführen möchte, bekommt von uns eine technische Einweisung und bei Bedarf Unterstützung durch erfahrene Begleitung für die erste Passage. Alle Details hierzu finden Sie unter unseren Services auf yacht-werk.de.
Alternativen in der Azimut Flybridge-Linie
Wer eine Azimut 60 in Betracht zieht, sollte die Nachbarmodelle der Flybridge-Linie kennen. Der Azimut Fly 53 ist die kompaktere Alternative für Eigner, die eine etwas handlichere Einheit suchen oder ein geringeres Liegeplatzformat bevorzugen. Er teilt die Formsprache und den Charakter der Linie, ist aber im Alltag leichter einhandzu betreiben.
Auf der anderen Seite steht der Azimut Fly 62, der mehr Kabinen- und Salonvolumen bietet und sich damit für Eigner empfiehlt, die regelmäßig mit größeren Gruppen unterwegs sind. Wer darüber hinausdenkt, findet mit dem Azimut Fly 68 oder dem Azimut Fly 72 Modelle, die bereits deutlich Richtung Superyacht-Territorium tendieren.
Die Wahl des richtigen Modells hängt weniger von der Länge ab als von der Frage, wie Sie die Yacht konkret nutzen. Ein detailliertes Gespräch mit unserem Team auf der Azimut-Markenübersicht bei Yachtwerk hilft, diese Entscheidung auf einer sachlichen Basis zu treffen.
Häufig gestellte Fragen
Was kostet eine Azimut 60 gebraucht?
Konkrete Preise hängen von Baujahr, Motorstunden, Pflegezustand, Ausstattung und aktuellem Markt ab und variieren erheblich. Wir geben keine pauschalen Euro-Beträge an, weil diese auf einer Händlerseite irreführend wären. Aktuelle Preisindikationen und passende Angebote erhalten Sie auf persönliche Anfrage über unser Kontaktformular.
Brauche ich eine besondere Zulassung, um eine Azimut 60 zu fahren?
In deutschen Gewässern gilt der Sportküstenschifferschein oder der Sportbootführerschein See je nach Revier. Für internationale Fahrten im Mittelmeer sind die Anforderungen länderspezifisch. Für eine Yacht dieser Größe empfiehlt sich praktisch mindestens der SKS, vielfach wird der Sportseeschifferschein (SSS) oder das Küstenpatent des jeweiligen Flaggenstaats erwartet. Wir beraten Sie hierzu im Einzelfall.
Kann ich eine Azimut 60 kaufen und charterweise verwalten lassen?
Das ist ein realistisches Modell, das viele unserer Kunden nutzen. Eine Azimut 60 lässt sich im Rahmen einer professionellen Charterverwaltung wirtschaftlich betreiben. Über unseren Stützpunkt in Sibenik und unsere Partner im kroatischen Chartermarkt können wir dieses Modell begleiten. Entscheidend ist, dass die Yacht charter-technisch ausgerüstet und regelmäßig gewartet wird.
Wie lange dauert eine Überführung aus dem Mittelmeer nach Deutschland?
Das hängt stark vom Ausgangspunkt ab. Eine Überführung aus der Adria nach Deutschland – beispielsweise aus Sibenik über den Rhein-Donau-Kanal oder alternativ per Trailer – ist logistisch planbar und wird von uns regelmäßig koordiniert. Zeitrahmen und Kosten klären wir im Einzelgespräch. Alternativ verbleibt die Yacht im mediterranen Revier, was viele Eigner bevorzugen.
Was unterscheidet den Kauf über Yachtwerk von einem privaten Kauf?
Als autorisierter Azimut-Händler prüfen wir jede Yacht nach definierten Standards, begleiten den gesamten Kaufprozess rechtlich und technisch und stehen nach dem Kauf als Servicepartner zur Verfügung. Ein privater Kauf über Plattformen gibt Ihnen mehr Eigenverantwortung, aber auch mehr Risiko – besonders bei unklarem Servicehistorie oder ungeklärter Dokumentation. Die Unterschiede werden oft erst sichtbar, wenn etwas nicht stimmt.

Ernst Nassl
COO, Sales & Marketing — Yachtwerk (Autorisierter Azimut Händler)
Langjährige Erfahrung im Yachtmarkt. Ihr persönlicher Ansprechpartner für Neuyachten, Finanzierung und strategische Beratung. Direkte Verbindung zur Azimut-Werft in Avigliana.
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